© Bernhard Robben. Stand: 21.07.2017

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Autorenlob


Tom McCarthy


Bernhard was brilliant to work with. He understood exactly how my novel fitted together, and went to great lengths to find ways of replicating the often convoluted linguistic chains that formed its backbone. The solutions he came up with were inspired; he even added strands of association that the original lacked! I couldn't have hoped for a better translator.



Ian McEwan


I came to know Bernhard in Berlin in the mid eighties. We patrolled on bicycles the entire Berlin Wall and perimeter fence. Shortly after that, he was of immense help in providing material about conditions in that city in the mid fifties when I was writing The Innocent. One of his many strengths as a translator is his vast experience and knowledge of anglophone culture. (I remember he picked up on an important mistake regarding the Beatles and Rolling Stones in my novella, On Chesil Beach). All translators have to face the untranslatable from time to time. Bernhard is the master of the brilliant solution. He's everything a novelist could want in a translator - colossal intelligence, meticulous with detail, wide experience, a deep feel for both English and German, a charming collaborative manner. Above all, he's a good friend. I'm delighted he's won this prize.


John Burnside


The writer's life offers many disappointments (ask Samuel Beckett), a few real pleasures and one or two distinct privileges. Chief among the latter, for me, is being translated by Bernhard Robben, whose wisdom, integrity and astonishing linguistic gifts have rendered my work into a sublime German that all too frequently has readers queuing up, not to ask the usual questions, (where do you get your ideas? what is your next project?) but to demand, Who is your translator? - a question that, ninety-nine times out of a hundred is followed by the rhetorical: I hope you realise how good he is! I do - and I am forever grateful, blessed and, yes, privileged to count him as both a friend and a colleague. Congratulations, Bernhard; nobody deserves this award more than you.


In einem Interview mit dem Magazin Geistesblüten der Berliner Autorenbuchhandlung:

„I have worked with Bernhard Robben for many years now – it’s quite a surprise, looking back, to realize how long – and because he has moderated many sessions and discussions

in which I have taken part. I think of him as one of the truly special people – a great translator (before I knew any German, everybody would say how fine his translations were; now I can listen at least, and feel the rich texture of his prose), but also, from having done these discussions und interviews for so long, I have come to learn how, almost instinctively insightful he is, getting into my mind, and the mind of other writers – it’s like when they get Frank Black in Millenium to come to a crime scene, and he immediately sees it the way the criminal sees it. I like to think of my books as crime scenes – that is, I want to commit crimes against conventional thinking and the kinds of received ideas that ‘The System’ imposes on us, (sometimes crudely, sometimes quite subtly) and it’s very good to have a partner in that crime, someone who immediately ‘gets it’. Bernhard just has one of those generous minds, and spirits, that we occasionally are lucky to meet – and he puts it to work, all too often, in the service of others, (not just writers, but also readers) and in the service of books.



Salman Rushdie


"Bernhard Robben is a great translator and a joy to work with, both on the translations themselves and during the presentation of the book, a great public conversational partner as well. I feel lucky to have him in my corner, and I'm delighted he is receiving this important prize, which he richly deserves."


Pressestimmen



Süddeutsche Zeitung, 18.10.2016 zur Übersetzung des Romans Das Geheimnis der Verlorenen Zeit von John Wray:


„Dass eben dieses dann auch auf Deutsch so strahlt, ist das Verdienst Bernhard Robbens, weshalb es hier nicht bei einem knappen Hinweis zum Übersetzer bleiben kann: Vergleicht man einzelne Passagen, ist man zunächst versucht, "Das Geheimnis der verlorenen Zeit" für einen eher leichten Fall zu halten, so mühelos gewandt und doch akkurat wirkt die Übertragung. Aber man muss es ja auch erst mal fertigbringen, einen Satz wie "Ottokar paid no mind to his impending end until its grille made gentle contact with his paunch" so leicht und schön und lustig zu übersetzen: "Ottokar war sich seines nahenden Endes nicht im mindesten bewusst, bis der Kühler sanft an seine Wampe tippte." Und dann ist es gerade bei einer Übersetzung aus dem Englischen alles andere als eine Kleinigkeit, über mehr als 700 Seiten den Ton zu treffen. Die vermeintliche kulturelle Nähe und Vertrautheit verführt erfahrungsgemäß zu Übersetzungslösungen, hinter denen zugunsten der Handlung die Erzählkunst der Vorlage oft bis zur Unkenntlichkeit verblasst. Hier nicht.“


DIE ZEIT online:

„dem großartigen Übersetzer Bernhard Robben ist es zu verdanken, dass der Roman (‚K‘ von Tom McCarthy) auch in der deutschen Fassung ein Meisterwerk ist.“


Die Süddeutsche Zeitung, 18.6.2011:

(zu John Burnside: Lügen über meinen Vater): „Der Übersetzer Bernhard Robben hat Burnsides Satzschleifen in ein mal dunkel raunendes, dann wieder zwischen „Hitze und Licht“ flirrendes Deutsch verwandelt.“


Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.3.2012:

(zu John Burnside: In hellen Sommernächten): „Dass nun einer der am schwersten zu übersetzenden englischen Autoren in einem federnd leichten, eleganten und dem Original völlig adäquaten Deutsch vorliegt, dass seine mäandernden Sätze nie verkürzt werden und dennoch klar und verständlich bleiben, ist ein Verdienst, das man dem Übersetzer Bernhard Robben nicht hoch genug anrechnen kann.“


Blog.interview

(zu Alain de Botton: Freuden und Mühen der Arbeit): „Wenn Bernhard Robben aus dem Englischen übersetzt, weiß man: Das deutsche Werk taugt wie das englische.“


Deutschlandradio, 16.3.2012

(zu Tom McCarthy ‚K‘): „eine hervorragende Übersetzung“


Die Welt, 25.2.2012:

(zu ‚K‘ von Tom McCarthy): „Übersetzer Bernhard Robben, der wunderbare Arbeit geleistet hat...“


Frankfurter Rundschau, 10.10.2010

(zu Peter Carey: Parrot und Olivier in Amerika): „Blutvoll, lebensprall, sprachmächtig sind seine Romane – Bernhard Robben hat diesen mit feinem Gespür für Wortreichtum, Ironie, Rhythmus übersetzt.“



Zu Peter Carey: „Liebe. Eine Diesgeschichte“, S. Fischer 2009:


»Ein großartiges Buch, für das nicht nur dem Autor, sondern auch dem Übersetzer uneingeschränktes Lob gebührt.« Otto A. Böhmer, Giessener Allgemeine Zeitung, 21.2.2009


Salman Rushdie: Der Zauber der Florentinerin, Rowohlt 2009.


Deutschlandradio: „An dieser Stelle muss auch die ebenso rasante wie wortgewaltige Übersetzung von Bernhard Robben erwähnt werden, der nach "Shalimar der Narr" zum zweiten Mal einen Roman von Rushdie bewunderungswürdig ins Deutsche übersetzte.“


Academic World: „Neben der Phantasie Salman Rushdies gebührt vor allen Dingen einem Mann allergrößte Hochachtung: Übersetzer Bernhard Robben, der es tatsächlich schafft, diese Monstruosität an Wortreichtum ungebrochen und ohne Verluste ins Deutsche zu übersetzen.“


Andrea Levy: Eine englische Art von Glück, Eichborn 2007


Lesart: "Der Übersetzer Bernhard Robben meistert die schwierige Aufgabe, diese Unterschiedlichkeit auch in die deutsche Fassung hinüberzuretten, indem er verschiedene Slang- und Dialektarten verwendet. Robben, einer der profiliertesten Übersetzer aus dem Englischen, der etwa Salman Rushdies 'Shalimar der Narr' oder 'Saturday' von Ian McEwan kongenial ins Deutsche übertrug, gelingt es auch diesmal wieder aufs beste, die Vorzüge der deutschen Sprache auszuloten. Das in Vergessenheit geratene Verb 'umhalsen' verwendet er ebenso wie das schöne Wort 'Schlippschlapplatschen' für die ausgetretene Variante Flip-Flops.


Die Welt: „Bernhard Robben, der das vielstimmige, vielsprachige, lebens- und humorvolle Epos mit höchster Bravour ins Deutsche übertragen hat...“


John Burnside: Glister, Knaus Verlag 2009:

FAZ: „...die Sprache. Sie ist das größte Wunder dieses wundersamen Autors - und dank Bernhard Robbens Feingespür ist dies auch in der Übersetzung noch spürbar.



Julika Griem über John Burnsides Roman ‚Glister’

Es ist zu hoffen, dass Bernhard Robbens gelungener Übersetzung von "Glister" weitere folgen werden, um auch deutschen Lesern den Kontinent eines beeindruckenden Werkes zu erschliessen.



Ian McEwan: Saturday, Diogenes, 2005:

Die Zeit: „Es gibt ein ganzes Bündel von Gründen, Saturday zu loben... die elegante, unauffällige Sprache (von Bernhard Robben glänzend übersetzt)...


Alain de Botton: Glück und Architektur, Fischer 2009

Die Zeit: »›Liebe‹ ist ein großartiges Buch, für das nicht nur dem Autor, sondern auch dem Übersetzer uneingeschränktes Lob gebührt.«


Ian McEwan: Abbitte, Diogenes, 2004

Aus der Laudatio zur Preisverleihung: Übersetzungen von der Qualität, wie sie aus der Werkstatt Bernhard Robbens kommen, sind auf dem Buchmarkt nichts Selbstverständliches. All die komplizierten und schönen Wendungen, die sich der Autor leistet, sind in Bernhard Robbens Arbeit nicht nur da, sie sind – wie im Englischen – so leicht und angenehm lesbar, dass man das Buch irrtümlich für einen leichtgewichtigen Roman halten könnte. Bernhard Robbens Abbitte ist wie das englische Buch ein sprachliches Kunstwerk. Damit ist eigentlich alles gesagt, aber ich möchte etwas hinzufügen: Man merkt der deutschen Fassung an, dass Robben dem Autor bereitwillig und gern auf seinen verschlungenen Wegen gefolgt ist und dass es ihm Spaß gemacht haben muss, das virtuose Spiel des Autors mitzuspielen.